Gründung

Die Gründung des
Kölner Notfallverbunds

Am 3. März 2018, genau neun Jahre nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln, wurde in der Piazzetta des Historischen Rathauses unter anderem von Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Vereinbarung des Notfallverbundes Kölner Archive und Bibliotheken unterzeichnet.
Insgesamt 24 Verbundpartner in privater, städtischer, staatlicher oder kirchlicher Trägerschaft im Stadtgebiet von Köln haben sich auf eine effektive Notfallvorsorge und gegenseitige Unterstützung im Notfall geeinigt. 

Mit dem Notfallverbund für Köln werden gegenseitige Unterstützungsmaßnahmen, Beschaffung von Notfallmaterialien, der Einsatz von Notfallpersonal, die Kooperation mit den Einsatzkräften und weitere Details abgestimmt. In Notfallsituationen ermöglicht dies effiziente und zielgerichtete gemeinsame Maßnahmen. So wird die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt derer gestärkt, die in Köln schriftliches Kulturgut bewahren.

Mit Unterstützung der Stadt Köln, die dieses Projekt im Rahmen der Verwaltungsreform maßgeblich förderte, konnte mit der Gründung des Notfallverbundes Kölner Archive und Bibliotheken im Jahr 2018 ein Prozess zum Abschluss gebracht werden, der schon vor dem Einsturz des Stadtarchivs angestoßen und in der intensiven fachlichen Zusammenarbeit nach der Katastrophe auch bereits gelebt worden war. Aber erst jetzt gab es die erforderlichen administrativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, um proaktiv gemeinsam Vorsorge zu treffen und den Schadensfall zu trainieren.

Gründungsfestakt Notfallverbund Kölner Archive und Bibliotheken im Historischen Rathaus / Foto: Stadt Köln

„Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung in Notfällen“ des Notfallverbundes Kölner Archive und Bibliotheken